Programme und Funktionen

Eine Spülmaschine ist eine praktische und komfortable Haushaltshilfe. Hersteller überbieten sich in den Beschreibungen bei den Namen der Funktionen und bei den Programmnamen.

Die Funktionen der Spülmaschine

Der Aquastop ist ein Wassersicherheitssystem. Er unterbricht automatisch die Wasserzufuhr bei einem Defekt. Ein in die Schlauchkupplung integriertes Ventil verhindert Wasserschäden.

Die Startzeitvorwahl ermöglicht, die Spülmaschine zu einer bestimmten Zeit starten zu lassen. Bis zu 24 Stunden lassen sich Spülmaschinen im voraus einstellen.

Eine Überlaufsicherung ist eine Schutzeinrichtung, die zur Abschaltung sowie Verriegelung des Einlaufventils führt, wenn das benötigte Wasserniveau erreicht ist.

Die Salzmangelanzeige merkt, wenn der Salzbehälter nachzufüllen ist. Der Kationenaustauscher am Boden des Spülers braucht das Salz zur Enthärtung des Wassers.

Die Restzeitanzeige zählt die Programmlaufzeit rückwärts. Sie zeigt an, wie lange das laufende Programm noch dauert und informiert jederzeit über den Programmstatus eines Geschirrspülers.

Ein Dosierassistent im Geschirrspüler entfaltet die Kraft des Reinigers. Die Reinigungstabs fallen gezielt in eine Auffangschale und werden mit einem Wasserstrahl aufgelöst.

Beim Fernstart ist die Spülmaschine mit einer App des Handys verbunden. der Geschirrspüler wird von unterwegs ferngesteuert und arbeitet dann selbstständig.

Ein beliebtes Feature ist die Klarspülmangelanzeige. Der Klarspüler ist die Flüssigkeit in der Geschirrspülmaschine, der die Trocknung beim Geschirr verbessert mit nichtionischen Tensiden.

Mit der Glasschutztechnik soll das Anlaufen von Gläsern vermieden werden. Das Wasser bekommt eine definierte Härte die eine Glaskorrosion verhindert.

Durch den Beladungssensor merkt der Spüler, wie trübe das Spülwasser ist durch Messung der Schmutz und Fettpartikel und bestimmt so die Spüldauer.

Das Wassermanagementsystem soll die Wasserrecourcen schonen und beispielsweise für 13 Maßgedecke nur sieben Liter Wasser brauchen statt im Durchschnitt zwölf.

Die Hygiene-Funktion ist ein zuschaltbares Programm für 70 Grad Celsius gegen Keime und Bakterien. Dazu kommen Türdichtungen mit einem antibakteriellen Siegel.

Vario Speed übergeht die zeitraubende Trockentechnik mit Zeolith durch schnelleres Spülen. Dadurch trocknet Geschirr zwar gut, aber nicht besser.

Die Programme der Spülmaschine

Ein Standard Programm braucht etwa 1,5 – 2 Stunden bei 55 – 65 Grad und verbraucht etwa 11 – 14 Liter Wasser und 1,10 – 1,35 KWh Strom.

Die halbe Beladung verbraucht weniger Strom und Wasser, ist aber weniger effizient, weil weniger Geschirr gespült wird.

Automatik sollte nur für eine volle Spülmaschine benutzt werden. Sensoren erkennen die Verschmutzung. Sie brauchen für die normale Reinigung zwei bis drei Stunden und 20 – 40 % mehr Wasser.

Die Intensive Reinigung heizt das Wasser auf 75 grad auf und verbraucht vergleichsweise viel Energie. Es ist sinnvoll für eingetocknete stärke- und eiweißhaltige Speisereste sowie für eine gelegentliche Grundreinigung der Maschine.

Das Eco Programm wird nach den EU Richtlinien beim Einschalten als erstes vorgeschlagen. Es ist oft zu nutzen, weil es das sparsamste Progamm ist, aber genauso gründlich reinigt. Es dauert allerdings drei bis vier Stunden.

Das Schnellspülprogramm bringt die Spülleistung in einer bis zwei Stunden. Der Preis der Schnelligkeit ist eine Verschwendung und von Strom und Wasser, bei Partys lässt sich das machen, auf Dauer aber nicht.

Vorspülen entfernt entfernt grobe Speisereste. Wasser und Strom sparen kann man, wenn man die Reste des Essens mit einem Küchentuch abwischt. Bevor die Maschine tagelang halbvoll steht, ist das Vorspülprogrann allerdings sinnvoll.

Glanztrocknen kann bei der Trocknung mit Zeolith funktionieren, besonders bei Kunststoff. Zudem steigt die Hygiene. Das Geschirr wird bei 40 Grad außergewöhnlich trocken und glänzend.